drm – von anfang an nicht für meine bücher

Telepolis bringt als Nachricht mit einigen weiteren Links, dass der us-amerikanische Science-Fiction-Verlag Tor seine Ebooks in Zukunft ohne Digital Rights Management (DRM) anbietet. Das ist toll, unter anderem für mich als Leserin. Auf meinem E-Reader läuft weder die Kindle-App noch Adobe Digital Editions noch sonst eine proprietäre Software. Ich kann also nur DRM-freie Sachen dort lesen. Dank der guten Arbeit einiger Programmierer funktioniert das auch. Ich kaufe dich Bücher in einem Online-Store, entferne die DRM-Sperre und kann dann das Buch, das ich ja immerhin gekauft habe, auf einem Gerät meiner Wahl lesen. Damit verstoße ich wahrscheinlich gegen diverse Geschäftsbedingungen, aber moralisch fühle ich mich sehr im Recht. Ein Papierbuch lese ich schließlich auch, wo ich das möchte. Meine Lieblingsbücher habe ich sogar gescannt, um sie auf dem E-Reader immer dabei zu haben!

Aber eben weil DRM zu einer Kriminalisierung von eigentlich selbstverständlichem Leseverhalten führt, kommen meine Bücher schon immer ohne diese Schranke. Also: kopiert die Daten auf alle eure Geräte und lest, was das Zeug hält!


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